Saturday, 15 April 2017 - Steffen


Samstag, 15. April, ein weiterer Tag unseres Austausches und einer, an dem ich mal wieder ausschlafen konnte: Die Schulwoche hatte ja bereits ganze zwei freie Tage, als für einige Jahrgänge „tests“ anstanden. Kurz nach dem Aufstehen kamen einige Verwandte zu Besuch und zusammen färbten und dekorierten wir Ostereier.

Um 1 Uhr traf sich ein Teil der GAPP Gruppe beim Covert Paintball. In Deutschland ist Paintball ja erst ab 18 Jahren erlaubt, wir müssten uns deshalb mit dem Spiel Lasertag abfinden. Tja, zum Glück ist das in den USA anders. Eine komplett neue (und auch teilweise schmerzvolle) Erfahrung wartete auf jeden von uns. Zu Beginn von jedem Spiel wurden per Auszählen zwei Teams bestimmt die dann in einem wüstenähnlichen Terrain mit vielen Deckungsmöglichkeiten und Hindernissen gegeneinander kämpfen mussten.


Das erste Spiel war eine Art „Tower Defense“, bei der man, während man seinen eigenen Turm beschützte, den Turm des Gegners berühren musste. Viele aus meinem Team wurde ziemlich schnell getroffen, nichtsdestotrotz gewannen wir das Spiel.

„Capture the Flag“, so hieß das zweite Spiel, in dem man, wie der Name schon sagt, eine Flagge des Gegners in seinen Besitz bringen musste. Auch dieses Spiel gewann mein Team.


Das nächste Spiel „Zombie“ war dann doch schon eine anspruchsvollere Sache. Ein Team bestand aus „Zombies“ die das andere Team, die „Survivors“, anschießen mussten um sie somit auch in Zombies zu verwandeln. Die einzige Möglichkeit einen Zombie zu töten war durch einen Volltreffer, was mit unseren etwas unpräzisen Anfängerwaffen aber ziemlich schwer war. Die Zombiehorde war unstoppbar und überrannte uns einfach.

In der letzten und auch längsten Runde musste man zum jeweils anderen Team wechseln wenn man angeschossen wurde. Normalerweise ist das Spiel gewonnen wenn nur noch ein Team überbleibt. Da aber bereits um 5 geschlossen wurde konnte sich kein Gewinner herausstellen.


Fazit: Mit zwei Volltreffern und einigen Bauchtreffern kam ich noch relativ glimpflich weg. War es aber total wert. ;)

Später gab es auch noch einen Tanz in der mormonischen Kirche, an dem die Mitglieder aller Kirchen der gesamten Umgebung von Colorado Springs umfasste. Sehr überrascht stellte ich fest, dass die Veranstaltung eher einer Disko als einem Ball glich. Den ganzen Abend lang wurde getanzt geredet und gelacht.


Frohe Ostern!

Steffen